für Psychotherapieinteressierte

Bildbetrachtung als Weg zur Selbsterkenntnis

Datum: 24 Februar - 25 Februar
Fortbildungsseminar

Leitung: Doris Beneder, Julia Rohner
Ort: Wien
Teilnahmegebühr: € 190,50 (für Nicht-ÖAGP-Mitglieder € 210,-)
Anmeldeschluss: 24.01.2023

Details :

Kunstwerke sind keine starren Abbilder, sondern sie treten mit uns während der Betrachtung in einen lebendigen Austausch (vgl. Heiling, 2011), sodass sie bei jedem Betrachter/ jeder Betrachterin auf ihre eigene Art und Weise wirken. In einem Selbsterfahrungsprozess werden wir uns mit einem ausgewählten Kunstwerk intensiv auseinandersetzen und die unterschiedlichen Wirkweisen reflektieren.

Dafür ziehen wir Vorgangsweise und Methoden dermorphologische Psychologie heran, die von Wilhelm Salberund Kollegen ab 1963 an der Universität Köln entwickelt wurde. Salber verfolgte einen integrativen Forschungsansatz, in dem er unterschiedliche psychologische Schulen und Forschungsmethoden miteinander in Beziehung brachte. Unter Berücksichtigung psychoanalytischer, ganzheits- und gestaltpsychologischer Erkenntnisse entwickelte er dieses neue psychologisches Konzept. Die morphologische Psychologiegeht vom Erleben aus und kommt mit Hilfe einer methodisch streng durchformten Vorgehensweise zu nachprüfbaren Erklärungen.

Innerhalb der ÖAGP fand eine erste Auseinandersetzung mit diesem kulturpsychologischen Ansatz in der XXVI. Psychotherapiewerkstatt im Jahr 2007 statt. Damals beschäftigten wir uns mit der Anwendung des Ansatzes in der Analytischen Intensivbehandlung (vgl. Beneder, 2009). Diesmal stellen wir das angeleitete Bilderleben (vgl. Rohner, 2015) ins Zentrum unserer Auseinandersetzung mit uns selbst. Auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen können die Teilnehmer:innen in Selbstpraxis erkunden, wie dieses Vorgehen auch in ihren Praxisalltag integriert werden kann.

Seminarzeiten: Freitag, 24.02.2023, 17-20 Uhr, Samstag, 25.02.2023, 10-17 Uhr

Hinweise für die Anmeldung

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